Vital und fit im Winter

Wie einer Erkältung vorbeugen oder was tun, wenn sie trotzdem zuschlägt

Ob in den schneereichen Bergen oder eher gemäßigten Klimazonen: Wer den Winter in vollen Zügen genießen möchte, ist auch bei kalten Temperaturen gern und häufig draußen unterwegs. Der Kälte und Nässe und dem damit verbundenen Erkältungsrisiko kann man mit Funktionskleidung oder mit dem „Zwiebelprinzip“ ganz gut trotzen.

Weitere vorbeugenden Maßnahmen, wie eine gesunde Ernährung, guter Schlaf und viel Bewegung an der frischen Luft unterstützen die Gesundheit. Und wenn einen der grippale Infekt mit Husten oder Fieber trotzdem einholt und plagt, tragen die folgenden Tipps dazu bei, sich besser zu fühlen.

Auslöser für Husten bei Erwachsenen

Grippaler Infekt ist die häufigste Ursache

Husten tritt meist als Symptom einer Erkältung auf. Erwachsene leiden durchschnittlich viermal im Jahr und besonders häufig im wechselhaften Frühling und Herbst darunter. Kaltes oder nasses Wetter ist zwar kein Auslöser für Husten und Schnupfen, kann die Entstehung eines grippalen Infekts aber durchaus begünstigen.

Sind die Abwehrkräfte geschwächt, haben Erkältungsviren, die durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion übertragen werden, ein besonders leichtes Spiel. Das Immunsystem mit den richtigen Maßnahmen zu stärken, ist somit in der kalten Jahreszeit besonders wichtig.

Vorbeugung einer Erkältung mit Husten: Immunsystem stärken

Mit einem gesunden Immunsystem kann man den Erkältungsviren, die einem besonders in den wechselhaften Jahreszeiten begegnen, gut trotzen. Eine ausgewogene Ernährung und gesunde Lebensweise stärkt die Abwehrkräfte und kann häufige Erkältungen verhindern.

Somit lautet der beste Rat, sich aktiv um die körperliche Fitness und das seelische Wohlbefinden zu kümmern – auch und ganz besonders im Winter:

  • Ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Ein erwachsener Mensch sollte täglich rund 2 Liter trinken, davon bevorzugt Wasser und auch Früchte- bzw. Kräutertees. Zuckerhaltige Getränke sollten nur in Maßen zu sich genommen werden.
  • Gesunde Ernährung priorisieren. Das bedeutet: viel Obst und Gemüse essen; Fisch und Fleisch, sowie weitere, tierische Erzeugnisse nur in Maßen verzehren, Vollkornprodukte bevorzugen.
  • Alkohol, Zigaretten und ungesundes Fast Food sollten nach Möglichkeit gar nicht oder, wenn, nur in geringen Mengen konsumiert werden.
  • Viel Bewegung in den Alltag integrieren. Diese sollte überwiegend an der frischen Luft stattfinden, aber auch eine abendliche Runde auf dem Laufband kann zur Fitness und einem gesunden Immunsystem beitragen.
  • Für erholsamen Schlaf sorgen. Die Auswirkungen eines andauernden Schlafmangels auf die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit sind nicht zu unterschätzen. Durch ausreichend Schlaf wird das Immunsystem unterstützt. Unter anderem werden die wichtigen Hormone Melatonin und Prolaktin ausgeschüttet, die die Bildung von Immunzellen fördern. Umso wichtiger ist es, ein tägliches Schlafritual zu etablieren. Sollten Unruhe und Schlafstörungen einem erholsamen Schlaf im Wege stehen, kann dieser auch mit einem Schlaf und Nerven Tee unterstützt werden.

Wenn die Erkältung doch zuschlägt: Was jetzt hilft

Erkältung natürlich behandeln

Damit Husten, Schnupfen und Fieber bald wieder verschwinden, sollte der grippale Infekt rasch behandelt werden. Es muss jedoch nicht immer gleich die chemische Keule ausgepackt werden. Es gibt zahlreiche Hausmittel, die sich bei Erkältungen und besonders bei Husten bewährt haben.

Während bei einem grippalen Infekt in der Regel viel Ruhe, ausreichend Schlaf und ein ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt den Körper bei der Genesung unterstützen, können diese zusätzlichen Tipps speziell bei Husten und Halsschmerzen helfen:

Wenn ein trockener Reizhusten die Atemwege belastet, finden sich in der Küche einige Zutaten für einen lindernden Umschlag:

Kartoffeln und Quark. Sie alle finden in verschiedenen Halswickeln, die zur Ruhe- oder Schlafenszeit um den Hals gelegt werden können, ihre Anwendung.

Heiße Kartoffeln sollten zunächst etwas abkühlen, bevor sie gestampft, in das Tuch eingewickelt und als wärmende Packung aufgelegt werden. Da Kartoffeln über hitzespeichernde Eigenschaften verfügen, eigenen sie sich sehr gut als Wärmespender.

Quark hingegen ist dank seiner kühlenden Eigenschaften sehr gut bei entzündlichen Halsschmerzen, sollte jedoch nicht zum Einsatz kommen, wenn eine Milchallergie besteht. Der zimmerwarme und mit etwas Milch glatt gerührte Quark wird auf einem feuchten Tuch etwa fingerdick aufgestrichen und in ein trockenes Tuch eingeschlagen.

Die Anwendungsdauer der Wickel richtet sich nach persönlichen Gegebenheiten.

Das Inhalieren gehört wohl zu den bekanntesten Hausmitteln gegen Erkältungssymptome. Besonders für angegriffene Atemwege ist der feine, feucht-warme Nebel eine Wohltat, da er die Nase, Nebenhöhlen und Bronchien von festsitzenden Sekreten befreien kann.

Elektronische Dampfinhalatoren vernebeln das Inhalat zu feinen Tröpfchen, die bis in die Lunge gelangen. Zudem können die zum Inhalieren verwendeten Stoffe, im Gegensatz zur klassischen Methode mit Schüssel und Handtuch, sehr gezielt über die Mund- und Nasenmaske eingeatmet werden.

Gerade bei ätherischen Ölen wie Pfefferminz oder Eukalyptus hat das den Vorteil, dass der Dampf nicht in die Augen gelangt und dort die empfindlichen Schleimhäute reizt. Generell ist bei ätherischen Ölen Vorsicht geboten, da sie unter Umständen zu Reizungen und Austrocknung der Atemwege führen können.

Als Inhalat eignen sich neben den vorgenannten Kräutern auch Thymianblätter oder die gebrauchsfertige Emser® Inhalationslösung mit Natürlichem Emser Salz (aus der Apotheke) .

Doppelt gut gegen Husten: Husten und Bronchial Tee

Einer Erkältung und dem damit einhergehenden Husten kann man "natürlich" auf die Sprünge helfen. Der wohl wichtigste Tipp ist es, dem Körper ausreichend Flüssigkeit zukommen zu lassen. Das befeuchtet nicht nur die Schleimhäute und hilft beim Abhusten des Schleims aus den unteren Atemwegen. Wasser und Kräutertees sollten hierbei die erste Wahl sein.

Warme Getränke schenken außerdem eine innere Wärme und steigern das Wohlbefinden. Was die Therapie eines grippalen Infektes gut ergänzen kann, sind spezielle Arzneitees bei Erkältungen. Diese sind dank ihrer medizinisch wirksamen Zusammensetzung für die Behandlung von Erkältungen mit Husten gut geeignet.

Sidrosan® Husten und Bronchial Tee

Hilft natürlich bei Husten

  • Sidrosan Husten und Bronchial Tee: Der Arzneitee aus den drei wertvollen Heilkräutern Anis, Lindenblüten und Thymian
  • Wird traditionell bei Symptomen der Bronchitis sowie zur Reizlinderung bei Entzündungen der oberen Atemwege bei trockenem Husten getrunken.
  • Erleichtert das Abhusten und fördert den Heilungsprozess.

Bei einem Infekt der Bronchien sollte nach spätestens 7 Tagen, wenn in dieser Zeit keine Besserung eintritt, ein Arzt aufgesucht werden.

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