Kleine Virenschleudern!

Wenn Kinder unter einem grippalen Infekt mit Fieber leiden …

Ob in der Kita, auf dem Spielplatz oder in der Schule: Überall lauern Krankheitserreger für Kinder! Besonders bei dem nasskalten Wetter zwischen den Jahreszeiten ist das kindliche Immunsystem gefordert. Da es noch in der Entwicklung steckt, kommen grippale Infekte mit Husten, Schnupfen und Fieber bei Kindern sehr häufig vor.

Gerade im Kita-Alter kann man fest davon ausgehen, dass sich die Kleinen zu allem Übel auch noch gegenseitig anstecken. Und wenn euer Kind krank ist, dreht die Erkältung auch immer gleich eine große Familienrunde. Höchste Zeit also für viel Ruhe, Geborgenheit und ein paar Tipps für‘s Gesundwerden.

Ursachen für häufige Erkältungen bei Kindern

Kinder sind besonders häufig betroffen von Erkältungskrankheiten mit Husten, Schnupfen, Heiserkeit, sogar Fieber, Abgeschlagenheit und einem, damit einhergehenden, erhöhten Schlafbedürfnis. Vor allem in der Übergangszeit, wenn das Wetter sehr wechselhaft ist, gehen die Viren um. Da das kindliche Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt ist, zieht statistisch betrachtet 8 - 12 Mal im Jahr eine Erkältung ins Kinderzimmer ein. 

Kälte und Nässe begünstigen die Erkältungsgefahr

Kinder spielen auch bei Wind und Wetter gerne draußen und springen nach dem Regen in jede noch so kleine Pfütze. Dabei immer die passende Kleidung an Bord zu haben, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit.

Kälte, Nässe und zu dünne Kleidung sind zwar per se kein Auslöser für eine Erkältung, aber wenn die nass gewordenen Anziehsachen nach dem Spielen nicht sofort gewechselt werden können, kann das eine Erkältung durchaus begünstigen.

Kinder erforschen die Welt mit den Händen

Besonders in der Kita gibt es viel zu erleben: Alles wird angefasst und sich vor allem im Kleinkindalter gern in den Mund gesteckt. Das erhöht das Ansteckungsrisiko zusätzlich, besonders dann, wenn einige Kinder aus der Kita-Gruppe schon erkältet sind.

Die Erkältungserreger, meist Viren, gelangen besonders häufig über die Hände ins Gesicht und von dort auf die Schleimhäute von Nase, Mund und Augen. Sie wandern quasi von einem Kind zum anderen. Nach einer kurzen Inkubationszeit lautet dann das Fazit: Überall Schniefnasen und fiebrige Hustenkinder!

Erkältung und Fieber bei Kleinkindern: Was Eltern jetzt tun können

Es gibt keinen Grund, gleich zur chemischen Keule zu greifen. Kinder brauchen, wenn sie krank sind, zunächst einmal viel Schlaf, Wärme und eine besonders große Portion Fürsorge und Geborgenheit. Wenn das Kind erkältet ist, sollten Eltern es immer gut im Auge behalten, besonders dann, wenn es Fieber bekommt. Fieber bei Kindern ist zunächst eine gesunde Abwehrreaktion des Körpers und kein Grund zur Besorgnis. Die gesteigerte Körpertemperatur hilft dabei, die Erkältungsviren zu schwächen.

Geht das Fieber jedoch mit einem schlechten Allgemeinzustand des Kindes einher und beträgt bereits 40 °C oder mehr, sollten temperatursenkende Maßnahmen eingeleitet werden. Da sich besonders abends nicht vorhersehen lässt, wie hoch das Fieber in der Nacht wird, sollte schon ab 39 °C gekühlt werden. Wenn die Temperatur trotz diverser Abkühlungsmaßnahmen hoch bleibt, ist ein Arztbesuch dringend erforderlich.

Erste-Hilfe-Tipps zur Linderung von Beschwerden bei einem grippalen Infekt mit Fieber

Quarkwickel und Co. gegen Fieber bei Kindern

Quarkwickel um den Hals oder auf der Brust, kühlende Wadenwickel, Waschungen, oder ein feuchtes, kühles Tuch auf der Stirn haben sich besonders bei den fiebrigen Begleiterscheinungen einer Erkältung bewährt. Diese kühlenden Maßnahmen sind gut geeignet, wenn die Kleinen „glühen“ und der ganze Körper erwärmt ist.

Wenn das Kind dagegen friert, vor Schüttelfrost die Zähne klappern und Arme oder Beine kühl sind, sollten Wickel nicht zum Einsatz kommen. In einem solchen Fall hilft ein heißer Tee, eine warme Kuscheldecke oder eine Wärmflasche. Kühlende Wickel sollten bei Fieber nur im ruhenden/liegenden Zustand angewendet werden.  Diese Wickel haben sich besonders bei Kindern bewährt:

Für diese Variante werden Stoffstreifen (z. B. eine Mullbinde oder auch ein Baumwolltaschentuch) zur Hälfte in lauwarmes Wasser getaucht, anschließend gut ausgewrungen und dann um das Handgelenk des Babys oder Kindes gewickelt.

Angefangen wird mit dem feuchten Teil, der trockene Stoff sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit nicht durchdringen kann. Nicht zu fest wickeln! Das Bündchen eines langarmigen Oberteils kann dann den Wickel am Handgelenk fixieren.

Anwendung geeignet für:
Babys (ab Geburt), Kleinkinder, größere Kinder

Dauer der Anwendung:
ca. 10 Minuten

Häufigkeit der Anwendung:
insgesamt 3-mal hintereinander, im Laufe des Tages nach Bedarf alle 3 Stunden

Für diese Wickel werden Tücher benötigt, die von ihrer Größe um die Unterschenkel des Kindes passen: Geschirrtücher, Handtücher oder Baumwolltücher. Diese werden zunächst in lauwarmes Wasser gelegt und anschließend gut ausgewrungen.

Dann um jede Wade des Kindes ein Tuch wickeln und mit einem trockenen Handtuch oder Geschirrtuch fixieren.

Anwendung geeignet für:
Babys ab 6 Monaten, Kleinkinder, größere Kinder

Dauer der Anwendung:
ca. 10 Minuten

Häufigkeit der Anwendung:
insgesamt 3-mal hintereinander, bei Bedarf alle 30 bis 60 Minuten

Hier kommen die kühlenden Eigenschaften des Quarks zum Einsatz. Fünf Esslöffel hiervon (er sollte Zimmertemperatur haben) werden für den Wickel mit einigen Tropfen Essig und so viel Milch verrührt, dass eine streichfähige Masse entsteht.

Die Quarkmischung wird fingerdick auf ein feuchtes Tuch oder Küchenpapier gestrichen. Dieses wird um die Unterschenkel des Kindes gelegt und anschließend mit einem trockenen Tuch umwickelt.

Anwendung geeignet für:
Babys ab 6 Monaten, Kleinkinder, größere Kinder

Dauer der Anwendung:
30 Minuten pro Anwendung

Häufigkeit der Anwendung:
2 bis 3 Mal am Tag

Diese Methode kühlt den gesamten Körper bei Fieber herunter. Der Saft einer halben Zitrone wird in eine Schüssel mit handwarmen Wasser gegeben. Mit dieser Mischung wird das Kind von außen nach innen abgewaschen: zuerst Hände und Arme, dann Füße und Beine, schließlich Brust, Bauch und Rücken - immer zum Herzen hin.

Damit das Kind nicht fröstelt, sollten Eltern darauf achten, dass nur die zu waschenden Bereiche aufgedeckt werden. Nach dem Waschen sollte das Kind schnell in ein großes Handtuch eingepackt werden und im Bett zur Ruhe kommen.

Anwendung geeignet für:
Kinder ab 1 Jahr

Häufigkeit der Anwendung:
nach Bedarf

Schwitzkuren bei Kindern

Mit entsprechenden Arzneitees, die z. B. Lindenblüten enthalten, kann bei fiebrigen Erkältungen eine Schwitzkur eingeleitet werden, welche die Abwehrkräfte unterstützt. Schwitzkuren haben sich bei grippalen Infekten bewährt, da sie sich förderlich auf das Immunsystem auswirken und den Körper in der Bekämpfung der Erkältungsviren unterstützen.

Damit eine Schwitzkur den erhofften Effekt hat, sollte das Kind während oder nach dem Teetrinken warm zugedeckt im Bett liegen und mindestens eine halbe Stunde lang schwitzen. Danach sollte der Körper gut abgetrocknet und die Bettwäsche gewechselt werden. Wichtig ist es, dass der Schwitzkur eine längere Ruhe- bzw. Schlafpause folgt, damit sich der Körper erholen kann.

Viel trinken!

Der wichtigste Tipp von allen lautet: Kinder müssen genug trinken, um den Flüssigkeitsverlust vom Schwitzen auszugleichen! Als erstes ist da sicherlich Wasser zu empfehlen. Bei Erkältungen sind aber auch warme Getränke gut geeignet, da sie von innen wärmen. Dazu gehört auch eine (im optimalen Fall) hausgemachte Hühnersuppe. Sie kann im doppelten Sinne ihren Beitrag zum Gesundwerden leisten, denn sie wärmt nicht nur von innen, sondern gleicht den Flüssigkeitshaushalt ebenfalls aus.

Speziell für Kinder konzipierte Erkältungstees können den grippalen Infekt sogar positiv beeinflussen und sich bei Fieber ganz natürlich auf die Genesung des Kindes auswirken. Diese medizinisch wirksamen Tees können mehrmals am Tag zusätzlich getrunken werden oder dann, wenn sie eine Schwitzkur einleiten sollen.

Sidrosan® Erkältungs Tee für Kinder ab 12 Monaten

Hilft natürlich bei einer Erkältung mit Fieber

  • Sidrosan Erkältungs Tee für Kinder: die natürliche Alternative zu chemischen Medikamenten
  • Arzneiteemischung aus Holunderblüten, Lindenblüten und Thymian – in kleinkindgerechter Dosierung
  • Anwendung bei fieberhaften Erkältungskrankheiten, bei denen eine Schwitzkur erwünscht ist.

Wenn die Symptome nach 7 Tagen nicht abklingen, sondern sich verschlimmern und von steigendem Fieber begleitet werden, sollte umgehend ein Kinderarzt aufgesucht werden.

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