Einfach zum Heulen

Wenn Kinder unruhig sind und partout nicht einschlafen wollen …

Wenn die Eltern seufzend zum fünften Gute-Nacht-Buch greifen oder das geliebte Kind trotz einer extra Portion Kuscheleinheiten von Mama und Papa einfach nicht einschlafen kann oder will… Verwunderlich ist es nicht, wenn die Kleinen die Nacht zum Tag machen und viel lieber eine Kinderzimmerparty feiern möchten, statt sich ins Reich der Träume zu begeben.

Tagsüber prasseln so viele Erlebnisse auf sie ein, da ist es manchmal ganz schön schwer, in den Schlaf zu finden. Das kann entweder nur eine kurze Phase sein oder aber auch zum dauerhaften Problem werden, wirkt man dem nicht entgegen. Einschlafprobleme und schlaflose Nächte bei Kindern haben ganz unterschiedliche Ursachen. Damit sie entspannt ins Reich der Träume finden, gilt es, diese zunächst heraus zu finden.

Ursachen für Schlaflosigkeit bei Kindern

Schlafmangel ist eine Belastung für die ganze Familie und raubt viel Kraft und Energie für den nächsten Tag und die vielen Abenteuer, die schon in den Startlöchern stehen.

Um etwas gegen die nächtliche Unruhe des eigenen Sprösslings unternehmen zu können, lohnt es sich, vorab einige mögliche Ursachen für die Schlaflosigkeit unter die Lupe zu nehmen.

So findet man am besten heraus, warum Kinder die Nacht zum Tag machen.

Innerliche Ursachen für Schlafprobleme können sein:

  • Ein noch nicht vorhandener Schlafrhythmus – vor allem bei Babys
  • Besonders aktive und aufregende Tage, die es zu verarbeiten gilt
  • Aufregung vor anstehenden Ereignissen, wie ein Kita- oder Schulausflug am nächsten Tag

Äußerliche Ursachen tragen ebenfalls zu Schlafproblemen bei

  • Lärm (Autoverkehr, Baustellen…)
  • Unregelmäßige Tagesabläufe
  • Überdreht-sein aufgrund zu späten Zubettgehens

Körperliche Ursachen sorgen für nächtliche Unruhe:

  • Wachstumsschübe
  • Zahnen
  • Hunger oder Durst
  • Krankheiten

Wertvolle Tipps für eine ruhige und erholsame Nacht

Kinder brauchen Rituale. Dieser Satz springt allen übermüdeten Eltern mindestens einmal pro Woche aus Elternratgebern oder von Freunden und Verwandten entgegen. Und so verkehrt ist dieser Rat tatsächlich nicht. Die Kunst ist jedoch, ihn im Alltag praktisch anzuwenden. Kinder können lernen, dass Schlafen etwas Tolles ist. Mit diesen Tipps kommt man einer geruhsamen Nacht schon ein Stück näher:

Auch wenn es nicht immer zu 100 % umsetzbar ist und Veränderungen zum Leben dazugehören: Kinder brauchen strukturierte Tage, um abends besser zur Ruhe zu kommen und nachts gut zu schlafen. Diese Tagesrituale können dabei helfen:

  • Frische Luft macht müde: Kinder sollten mindestens einmal am Tag rausgehen, sich bewegen, toben und spielen.
  • Für Kinder die noch Mittagsschlaf machen sollte darauf geachtet werden, dass dieser nicht zu spät angesetzt wird. Zwischen Mittagsschlaf und Nachtruhe sollten mindestens 4 Stunden liegen.

Eltern sind die besten Schlafforscher: Durch die Beobachtung des eigenen Kindes kann dessen Schlafbedürfnis herausgefunden, Routinen entwickelt und, wenn nötig, verändert werden.

Das ist die beste Grundlage für einen besseren Schlaf und beschert auch den Eltern die manchmal notwendige Auszeit und Erholung nach einem langen Pfützenspring- oder Nörgel-Tag.

Auch am Abend gilt: Regelmäßigkeit ist der Schlüssel zum „Schlaferfolg“. Nach Möglichkeit sollten Kinder jeden Tag zur selben Uhrzeit ins Bett gebracht werden. Ist dieser Zeitpunkt überschritten, das Kind übermüdet und entsprechend aufgedreht, wird das Einschlafen nur noch schwieriger. Es ist wichtig, dass sich Schlafrituale Tag für Tag wiederholen, das schafft Sicherheit und Geborgenheit.

  • Beim Abendessen kann sich die ganze Familie darüber austauschen, was tagsüber alles passiert ist. Das hilft den Kleinen, die Erlebnisse des Tages zu verarbeiten.
  • Zuckerhaltige Nahrungsmittel oder süße Getränke sind vor dem Schlafengehen keine gute Wahl, denn der Zucker macht die Kleinen wieder fit – auch wenn es nur für kurze Zeit ist.
  • Mindestens eine Stunde vor dem Zubettgehen sollte das Kind sich vor allem mit ruhigen Aktivitäten beschäftigen. Das heißt: kein Herumtoben und wilde Renn- und Raufspiele mehr!
  • Kein Fernsehen, kein Handy oder Tablet. Das blau flackernde Licht des LED-Bildschirms raubt den Kleinen wie Großen den Schlaf.
  • Ein Gute-Nacht-Tee vor dem Zähneputzen kann auch ein solches Ritual sein. Dabei sollten Eltern darauf achten, dass er keinen Zucker enthält.
  • Das Anziehen des Schlafanzuges und das Zähneputzen gehören zum täglichen Abendritual dazu und können auch spielerisch umgesetzt werden.
  • Ein sanft leuchtendes, warmes Schlaflicht im Zimmer stimmt die Sinne des Kindes zusätzlich auf die anstehende Schlafenszeit ein.
  • Das Lieblingsstofftier oder Schnuffeltuch darf in keinem Kinderbett fehlen.

Eine Gute-Nacht-Geschichte aus dem Lieblings-Kinderbuch, ein schönes Gute-Nacht-Lied oder die gemeinsame Kuschelzeit mit den Eltern stimmt Kinder aufs Einschlafen ein. Wenn es jetzt noch etwas ganz Wichtiges zu erzählen gibt, sollten Eltern jetzt immer noch ein offenes Ohr haben, denn wenn die Kleinen den aktuellen Tag gut abschließen können, schlafen sie auch mit einem sicheren und geborgenen Gefühl ein.

In der Nacht zeigt sich oft, wie aufregend der Tag tatsächlich war oder was abends ungesagt geblieben ist. Es kann immer vorkommen, dass Kinder nachts wach werden. Auch hier sind die Gründe unterschiedlich. Der wichtigste Tipp für Eltern mit kleinen Nachtschwärmern ist aber immer gleich: Ruhig bleiben.

  • Selbst wenn Kinder nachts nicht schlafen können, sollte man zeigen, dass eigentlich Schlafenszeit ist und sich als Eltern entsprechend ruhig verhalten.
  • Die richtige Schlafumgebung schaffen: auf gedimmtes Licht achten, nicht viel reden und wenn, dann mit ruhiger Stimme. So lernen Kinder, dass die Nacht zur Erholung und nicht zum Spiel gedacht ist.
  • Wenn Kinder schlecht geträumt hat oder sich alleine fühlen, dann hilft es ihnen, wenn die Eltern da sind. Jedes Kind ist anders, das eine braucht sanft gesprochene Worte, das andere möchte nur gestreichelt werden. Ob im Familienbett oder im eigenen Kinderbett, sorgt die Nähe der Eltern oft dafür, schnell wieder einzuschlafen.
  • Auch Hunger oder Durst können dazu beitragen, dass die Kleinen mitten in der Nacht aufwachen. Mit einer vorbereiteten Flasche, oder einem auslaufsicheren Becher mit ungesüßtem Tee oder Wasser können Eltern diesem Bedürfnis sehr schnell nachkommen.

Wenn sich im Laufe der Zeit herausstellt, dass Kinder nicht zur eigentlichen Schlafenszeit müde sind und einschlafen können, können Eltern versuchen, die Zubettgehzeit anzupassen oder den Tagesablauf zu überdenken. Vielleicht benötigt das Kind einfach etwas mehr oder weniger Schlaf als gedacht? Das können Eltern, trotz aller Tipps und Tricks, schließlich immer noch am besten einschätzen.

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