Völlegefühl und Unwohlsein

Wenn üppiges Essen auf den Magen schlägt

Was gibt es Schöneres, als im Kreis der Familie oder mit guten Freunden ein köstliches Essen zu genießen? Besonders an den Feiertagen wird viel gekocht und nach Herzenslust geschlemmt.

Reichhaltige, fettige Mahlzeiten können jedoch unangenehme Folgen haben: Völlegefühl, Blähungen oder krampfartige Magen-Darm-Beschwerden plagen einen oft noch mehrere Tage nach dem Festtagsessen. Glücklicherweise gibt es viele Möglichkeiten, wieder für ein gutes, gesundes Bauchgefühl zu sorgen.

Gründe für Magen- und Darmbeschwerden

Ernährung als Auslöser

  • Üppige Mahlzeiten, zum Beispiel an den Weihnachtsfeiertagen
  • Sehr fettreiche oder süße Speisen
  • Blähende, ballaststoffreiche Lebensmittel

„Wenn die Augen größer sind als der Magen“... Für Unwohlsein und Bauchschmerzen sorgt oftmals auch die einfache Tatsache, dass man sich an leckerem Essen schlichtweg „überfrisst“, das heißt, sein Sättigungsgefühl bewusst übergeht.

Was bei Völlegefühl und Magenproblemen hilft

Ernährungsgewohnheiten unter die Lupe nehmen

Wenn die Ausnahme zur Regel wird und man häufiger an Druckschmerzen und einem aufgeblähten Bauch nach dem Essen leidet, kann ein Rat sein, sich genauer mit seinen Essgewohnheiten zu befassen und diese ggf. zu verändern. Kleine Anpassungen können hier schon viel bewirken. So kann man im Sinne einer Ernährung nach dem Friss-die-Hälfte-Prinzip auf kleinere Portionen umsteigen.

Es dauert zwar eine Weile, bis der Magen sich daran gewöhnt hat, aber das bessere Bauchgefühl ist es wert. Sind die Beschwerden akut, ist es ratsam den Magen zu schonen, bis sie abgeklungen sind. Auf blähende, sehr ballaststoffreiche, fettige oder süße Nahrungsmittel sollte man dann verzichten.

Es gibt viele Studien darüber, wie viel Nahrung wir zu welcher Uhrzeit aufnehmen sollen. Allen ist gemein, dass auf ein sehr üppiges Abendessen zu später Stunde lieber verzichtet werden sollte.

Häufige Zwischenmahlzeiten, kleine Snacks oder Süßigkeiten während des Tages können sich allerdings auch eher negativ auf Magen und Darm auswirken – je nach Konstitution.

Da Stress bekanntermaßen auf den Magen schlägt, ist es wichtig, auch äußere Faktoren zur Behandlung der Magenprobleme einzubeziehen. Nervös bedingte Magenschmerzen sind kein Zuckerschlecken und bedürfen nicht nur der Änderung der Ess- sondern auch der Lebensgewohnheiten. Stress gilt es also, bestenfalls zu vermeiden.

Für mehr innere Ausgeglichenheit sorgt zum Beispiel regelmäßiger Sport wie Laufen oder auch Entspannungstechniken wie Yoga oder autogenes Training. Generell ist regelmäßige Bewegung – bevorzugt an der frischen Luft – nicht nur für die Seele, sondern auch den Darm sehr gut.

Diese Tipps wirken sich positiv auf Magen und Darm aus

Der Magen-Darm-Trakt versorgt unseren Organismus mit lebenswichtigen Nährstoffen und speziell der Darm ist das Zentrum unseres Immunsystems. Umso wichtiger ist es also dafür zu sorgen, dass unsere Körpermitte gesund ist und dauerhaft bleibt. Das lässt sich relativ einfach erreichen indem man dem, was man Tag für Tag isst, mehr Beachtung schenkt. Wenn wir die richtigen Nahrungsmittel zu uns nehmen, verringert sich auch das Risiko von Magen-Darm-Beschwerden nach den Mahlzeiten. Diese Tipps haben positive Eigenschaften auf die Darmgesundheit:

  • Ballaststoffe: Ja. Aber nur die guten! Menschen mit einem empfindlichen Darm haben oftmals Probleme mit der Verdauung, wenn sie Vollkornbackwaren, Hülsenfrüchte oder Produkte aus Kleie zu sich nehmen. Leicht verdauliche Ballaststoffe sind z. B. Haferflocken oder Reis. Bei Problemen erstellt der Hausarzt oder Ernährungsberater auch einen individuellen Ernährungsplan.
  • Vermeidung von unverträglichen Lebensmittelbestandteilen: Für den einen ist es Gluten, für den anderen Milcheiweiß oder Fruchtzucker – alles Komponenten unserer Nahrung, die zu Bauchkrämpfen, Durchfall und Blähungen führen können. Ein Test zur Feststellung einer Lebensmittelintoleranz kann hier wertvolle Aufschlüsse geben. Nähere Infos erhält man beim Hausarzt und kann einen solchen Test bei einem Gastroenterologen durchführen lassen.
  • Ausreichend trinken: ca. 2 Liter am Tag. Ein ausgewogener Flüssigkeitshaushalt unterstützt nicht nur die Verdauung, sondern insgesamt alle Organe in ihren Aufgaben und die Ausleitung von Abfallstoffen aus dem Körper.
  • Natürliche Enzyme helfen der Verdauung auf die Sprünge und verbessern die Nährstoffaufnahme im Körper. Sie sind in Pulver- oder Kapselform erhältlich und werden während der Mahlzeit eingenommen.
  • Regelmäßiger Sport bzw. Bewegung an der frischen Luft hält nicht nur die äußere Muskulatur fit und gesund, sondern sorgt auch für eine geregelte Darmtätigkeit.

Direkthilfe für den Magen durch Tee und Wärme

Bei Völlegefühl auf Bauchweh ist Wärme ein guter Helfer. Eine Wärmflasche auf dem Bauch spendet wohltuende Wärme und wirkt dadurch krampflösend. Vorsicht jedoch vor Verbrennungen der Haut: Ist die Wärmflasche noch sehr heiß, sollte sie mit einem Handtuch umwickelt werden.

Bei Unwohlsein und Magen-Darm-Problemen kann zudem ein ausgesuchter Arzneitee dazu beitragen, den aufgewühlten Magen zu beruhigen. Im Gegensatz zur Wärmflasche lässt sich ein Teebeutel gut mitnehmen und kann so auch im Büro oder unterwegs Linderung schaffen.

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Hilft natürlich bei Magenbeschwerden

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  • Heilkräutermischung aus wertvollen Heilpflanzen: Kamillenblüten, Pfefferminzblätter und Süßholzwurzel
  • Nach Bedarf mehrmals am Tag zubereiten und einnehmen.

Halten die Magenprobleme 7 Tage an oder werden von Durchfall und/oder Fieber begleitet, sollte ein Arzt konsultiert werden.

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